Herzlich willkommen ...

... auf den Seiten der Sozialtherapeutischen Beratungsstelle / Betreuungsverein e.V. Wir möchten Sie hier über unsere Angebote und über Neuigkeiten aus der SBB informieren. Haben Sie Anregungen oder Kritik? Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Aktuelles + Termine

Müttercafé: neue Termine!

Das Müttercafé im Centrum der Begegnung in Marienborn ist eingeweiht

Am 11.03.2016 konnte das Müttercafé im Centrum der Begegnung in Marienborn offiziell eingeweiht werden. Zahlreiche Mütter und ihre Kinder sowie Vertreter des Ortsbeirats, der Kirchengemeinden und des Jugendamtes konnten den neu gestalteten Raum bewundern und das Angebot des Müttercafés kennenlernen.

Das Müttercafé ist ein Kooperationsprojekt des Centrums der Begegnung in Marienborn mit der SBB und wird durch finanzielle Förderung des Jugendamtes Mainz ermöglicht. In einem Vorprojekt wurde der Raum im Centrum der Begegnung mit den Müttern gestaltet sowie kindgerechte Spielmaterialien angeschafft, um so einen Treffpunkt zu schaffen, an dem sich Mütter und Kinder wohlfühlen.

Die Zielgruppe des Müttercafés sind Mütter aus Marienborn und ihre Kinder, die sich regelmäßig an jedem 1. und 3. Freitag im Monat in der Zeit von 9:00 bis 11:00 Uhr treffen. In diesem Treffen werden bei einem kleinen Frühstück Anliegen der Frauen zu den Themen „Rund ums Kind“, allgemeine Fragen zu Erziehungs-, Gesundheits- und Versorgungs-Themen besprochen und diskutiert. Die Kinder der Mütter haben währenddessen die Möglichkeit, sich in einem geschützten Umfeld zu bewegen, zu begegnen und zu beschäftigen. Des Weiteren werden ReferentInnen zu bestimmten Themen in das Müttercafé eingeladen. Diese Themen wurden von den Eltern benannt: z. B. Geschwister-Konflikte, Übergang Kita zur Grundschule, AD(H)S, kindliche Entwicklung.

Das Müttercafé wird abwechselnd von den beiden sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen des SBB Leila Lezius und Anja Rohs durchgeführt und in der Regel von der Leiterin des Centrums der Begegnung Carola Herbrik begleitet.

Das Müttercafé ist kostenfrei und richtet sich an alle Mütter und ihre Kinder aus Marienborn und der näheren Umgebung.

Nächste Termine sind:
06.05.2016
20.05.2016 Gastreferentin Fr. Hashimi
     (Thema: Geschwisterinteraktion und -Konflikte)
03.06.2016
17.06.2016
01.07.2016
15.07.2016

„BEE HAPPY“

Bienengruppe der SBB auf der Grünen Brücke

Die SBB bietet maßgeschneiderte, lebensweltorientierte Hilfen für Menschen aller Altersklassen, die in ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus unterschiedlichen Gründen beeinträchtigt sind.

Inspiriert von der schon bestehenden „Gemischten Bienengruppe“ auf der „Grünen Brücke“ hat sich im Februar 2015 die Gruppe „BEE HAPPY“ zusammengefunden, die die bestehenden Unterstützungsangebote ergänzt. Unter der fachimkerlichen und kreativen Begleitung der Künstlergruppe „finger“ können Klientinnen und Klienten der SBB ein Jahr lang am Leben der Bienenvölker teilnehmen und das Imkerhandwerk erlernen.

Dabei war eine erste wichtige Erfahrung, dass zunächst richtig schwere Arbeit erforderlich ist, um den Bienen ein Zuhause zu bieten. Inzwischen sind die Bienenstände eingerichtet und ca. 400.000 Bienen sind im Auftrag der SBB unterwegs. Getreu des Mottos der Gruppe gilt bei der Arbeit an und mit den Bienenvölkern immer: Don't worry, BEE HAPPY!

Kontakt und Informationen: Kerstin Hundertmark, Tel.: 06131 9052140

Die Betreuungsvereine in Mainz – jetzt auch auf Youtube

Ein Film zeigt die Arbeit der ehrenamtlichen Betreuer

Die Betreuungsvereine in Mainz stellen ihre Arbeit nun mit anschaulichen Beispielen auch in einem kurzen Videoclip vor. Der Film begleitet unter anderem einen ehrenamtlichen Betreuer der SBB bei seiner wichtigen Arbeit.

Wie komme ich raus aus den Schulden?

SBB bietet kostenfreie Beratung für Mainzer Bürgerinnen und Bürger

Jeden Donnerstag von 09:00 bis 10:00 Uhr:
Offene Sprechstunde der Schulden- und Insolvenzberatung

Ort: Kaiserstraße 67, 55116 Mainz
Telefon: 06131 88472110
Sollten Sie einen barrierefreien Zugang zu den Beratungsräumen benötigen, bitten wir um telefonische Voranmeldung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

„Mit dem Zebra durch die Klinik”

Neues Beratungsangebot für Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder startet mit offener Sprechstunde.

Sicher gehören Zebras nicht zu den bevorzugten Besuchern einer Klinik, erst Recht keiner psychiatrischen Klinik. Als Symboltier des Projektes „Zielorientierte Elternberatung für psychisch erkrankte Eltern, deren Kinder und Angehörige” hält das Zebra nun aber jeden Dienstag zwischen 16:00 und 17:00 Uhr an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, Raum 1.101, Einzug.

Etwa 3 Millionen Kinder unter 18 Jahren in Deutschland haben einen psychisch erkrankten Elternteil, bei dem sie zumeist auch leben. Legt man diese Zahl Betroffener für die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Mainz zu Grunde, sind über 6.000 Minderjährige im Stadtgebiet betroffen.

Kinder psychisch kranker Eltern haben ein deutlich erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens selbst psychisch zu erkranken. Allerdings zeigen Forschungsergebnisse, dass sich das Erkrankungsrisiko durch die Stärkung schützender Faktoren deutlich reduzieren lässt.

Häufig herrscht in betroffenen Familien das ungeschriebene Gesetz, dass nichts über die Erkrankung nach außen dringen darf. Auch innerhalb der Familien wird die Erkrankung selten offen thematisiert. Darüber reden wird zum Tabu. Die Kinder sind mit ihren Gefühlen und Ängsten allein. Manche halten sich für die Ursache der Erkrankung, machen sich Vorwürfe und fühlen sich schuldig.

Erwachsene Kinder psychisch Kranker berichten, dass sie es oft als besonders belastend erlebten, dass sie nicht verstanden, was eigentlich los ist. Kinder entwickeln dann Phantasien, die oft viel schlimmer sind, als die eigentliche Situation.

Diesen Problemen will das Beratungsangebot ZEBRA begegnen. Die Idee zu dem Projekt entstand in einer Arbeitsgruppe des Gemeinde­psychia­trischen Verbundes. Ziel war es, eine niedrigschwellige Anlaufstelle zu schaffen, die es sowohl den Eltern als auch den betroffenen Kindern ermöglicht, die mit der psychischen Erkrankung verbundenen Fragen ohne Angst vor Nachteilen oder Stigmatisierungen zu thematisieren. ZEBRA soll die Verstehbarkeit und Besprechbarkeit der psychischen Erkrankung für Eltern und Kinder fördern und mit den Betroffenen konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine gute und sichere Versorgung der Kinder auch in Krisenzeiten erarbeiten.

Darüber hinaus sollen im weiteren Verlauf des zunächst auf drei Jahre angelegten Projekts auch weiterführende Unterstützungsangebote insbesondere für die betroffenen Kinder entwickelt und die mit der Zielgruppe konfrontierten Einrichtungen und Dienste geschult werden.

Projektträger ist die Sozialtherapeutische Beratungsstelle / Betreuungsverein e.V. in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, der gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit und dem Verein für gemeindenahe psychosoziale Versorgung – Territorio e.V.

Das Projekt wird durch die Aktion Mensch gefördert und durch das Dezernat für Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit der Landeshauptstadt Mainz unterstützt. Ziel ist es, im Rahmen der Projektlaufzeit Unterstützungsnetzwerke für die betroffenen Personen aufzubauen, die auch dauerhaft tragfähig sind.

Die beiden Projektkoordinatoren Annette Brückner und Paul Püschel sind ab sofort während der offenen Sprechstunde erreichbar. Darüber hinaus kann auch telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit ihnen aufgenommen werden.

Die E-Mail-Anschrift lautet:
info@zebra-mainz.de

Die Telefonnummern:
Annette Brückner – 06131 175843
Paul Püschel – 06131 9052140.

> Info-Flyer ZEBRA  |  PDF 745 KB

Hilfe gegen Altersarmut

Sozialtherapeutische Beratungsstelle kooperiert mit Silberstreifen e. V.

Die zukünftig drohende Altersarmut ist zurzeit in allen Medien Thema. Allzu leicht geht dabei vergessen, dass schon heute zahlreiche Menschen im Alter ihren Lebensunterhalt aus sehr geringen Einkünften bestreiten müssen.

Seit 2010 versucht der Verein „Silberstreifen – Aktion gegen Altersarmut e.V.” in Wiesbaden hier schnelle und unkomplizierte Hilfe zu bieten. Ältere Menschen erhalten nach einer Antragsstellung durch die Beratungsstellen für Selbständiges Leben im Alter oder durch anerkannte Hilfsdienste in Wiesbaden eine Zuwendung, um akute Not zu lindern. Ob ein Friseurbesuch oder eine neue Waschmaschine: Das Förderspektrum ist sehr umfassend. Auf der Homepage www.silberstreifen-wiesbaden.de sind die vielfältigen Aktivitäten des Vereins dargestellt.

Um die schnelle und unkomplizierte Hilfe zu ermöglichen, benötigt Silberstreifen e.V. Partner, die die Auszahlung an die bedürftigen Personen gewährleisten und eine ordnungsgemäße Mittelverwendung gegenüber dem Silberstreifen e.V. nachweisen.

Überzeugt von der Idee der unbürokratischen Hilfe hat sich die Sozialtherapeutische Beratungsstelle bereit erklärt, den Silberstreifen hierbei zu unterstützen. Die SBB übernimmt die Auszahlungsfunktion für die Stadteile AKK, Biebrich, Schierstein, Dotzheim und das Rheingauviertel. Um sicherzustellen, dass die Spendengelder wirklich ausschließlich den Bedürftigen zu Gute kommen, erfolgt die Unterstützung des Silberstreifens e.V. durch die SBB natürlich kostenfrei.

Leider sind die Aktivitäten des Vereins derzeit auf Wiesbaden beschränkt. Aber vielleicht macht das gute Beispiel ja auch in Mainz Schule!

 

 

Fortbildungsveranstaltungen:

06.06.2016, Montag, 18.00 Uhr

Heimkosten und Unterhaltspflicht von Angehörigen

Beim Einzug der Eltern in ein Seniorenheim ist vieles zu regeln und die Angehörigen müssen sich u. a. auch mit finanziellen Fragen auseinandersetzen. Wie setzen sich eigentlich die Heimkosten zusammen? Was ist, wenn Rente und Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen?

Der Geschäftsführer der Mainzer Alten- und Wohnheime, Herr Backhaus, wird über die Zusammensetzung der Heimkosten informieren und die Mitarbeiter des Mainzer Amtes für soziale Leistungen, Herr Ickstadt und Frau Gieswinkel, werden zum Thema Übernahme von Heimkosten durch das Amt für soziale Leistungen und Unterhaltspflichten für Angehörige referieren.

Referenten: Herr Backhaus (Geschäftsführer MAW, Mainz), Herr Ickstadt und Frau Gieswinkel (beide: Amt für soziale Leistungen, Mainz)
Ort: Mainzer Alten- und Wohnheime gGmbH, Altenauergasse 9, 55116 Mainz

12.09.2016, Montag, 18.00 Uhr

Die ambulante palliative Versorgung in Mainz

Alle Menschen in unserem Land sollten die Gewissheit haben, dass sie in ihrer letzten Lebensphase gut versorgt und begleitet sind. Welche Möglichkeiten der ambulanten palliativen Versorgung zu Hause, in Seniorenwohnanlagen oder in Pflegeheimen gibt es konkret in Mainz?

Der Geschäftsführer des Mainzer Hospiz, Herr Uwe Vilz, und die Pflegerische Leitung, Frau Agnes Halfmann, werden über die Arbeit des Ambulanten Hospizes informieren.

Referenten: Herr Uwe Vilz (Geschäftsführer Mainzer Hospiz) und
Frau Agnes Halfmann (Pflegerische Leitung Mainzer Hospiz)
Ort: Tagesstätte der Sozialtherapeutischen Beratungsstelle,
Rheinallee 17, 55118 Mainz

07.11.2016, Montag, 18.00 Uhr

Hilfe und Beratung im Pflegefall

Wer berät mich, wenn Angehörige, Freunde oder Nachbarn Hilfe und Unterstützung benötigen? Wer ist zuständig, wenn Pflege nötig wird? Welche Veränderungen im Pflegebedarfsbegriff sind mit dem Inkrafttreten des 2. Pflegestärkungsgesetzes zum 1.1.2017 zu erwarten?

Mitarbeiter des Pflegestützpunktes für die Mainzer Neustadt erläutern die nach den Gesetzen bestehenden Angebote und Hilfsmöglichkeiten für ältere und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.

Referentin: Frau Michelle Schulz (Pflegeberaterin / Sozialversicherungsfachfrau allg. KV)
Ort: Pflegestützpunkt der Mainzer Neustadt, Lessingstr. 12 a, 55118 Mainz

 
Sozialtherapeutische Beratungsstelle / Betreuungsverein e.V.